Samstag, 1. März 2014

Zeitverbleib

Ich mach mich. 
Das ist erst mal das Wichtigste.
Ob gut, ob fertig oder gar kaputt,
das steht ja gar nicht zur Debatte.

Auf jeden Fall mach ich mich.
Und Macher werden ja immer wieder gesucht.
Jemand, der sucht,
macht ja auch was.

Und suchen,
das mach ich ja auch.
Fast schon, wie eine Sucht.
Macht ja nix.

Solange ich die Macht behalte.
Sucht suchen, selbst siechen.
Flucht - fluchen - zu Kreuze kriechen.
Verbleibe verblichen.

Sonntag, 29. Dezember 2013

Rest in Piss

Wieder einmal eine Idee für einen Klappentext, quasi ein fiktionales Werk über ein fiktionales Buch. Wahrlich bei soviel Fiktion, weiß am Ende niemand mehr, was noch die Realität darstellen soll:

Hans ist eigentlich ein furchtbar verträumter aber dennoch furchtbar netter Typ, nur ließ er sich damals in seiner Jugend mit den falschen Leuten ein, die ihn dazu verleiteten BWL zu studieren.

Jahre später sieht er in den Spiegel und sieht das Gesicht eines Angestellten, der dem Streben in der Unternehmenshierarchie fast komplett verfallen ist.
Somit machen sich erste Zweifel breit, die sich auch auf seine Arbeit in seinem Konzern übertragen.
Im Prinzip brauchten seine Vorgesetzten nur noch einen Vorwand, den sie in der Finanzkrise fanden, um ihn zu entlassen.

Jetzt hat Hans zwar immer noch sein Spiegelbild, jedoch ist dies nun eine Reflektion aus einer Pfütze in der Gosse.

Weil es ihn sonst vernichtet hätte, weiterhin jene finanzielle Vernichtung zu vollführen, entschied er sich gegen eine Arbeit, die seiner Qualifikation entsprach.
Tja und nun wurde aus dem Vorwand bittere Realität: Hans fand keinen Job mehr, um sich seine Wohnung, seinen klassischen deutschen Sportwagen und all die anderen Luxusgüter zu halten. Wollte er dies Überhaupt?
Immerhin schenkte er diesen Personen schon sein halbes Leben.

Hans ist nun ein Mitglied des Prekariats, dem Alkohol verfallen und was seine berufliche Zukunft angeht, recht hoffnungslos wäre da nicht jene phantastische Ader, die unter dem gesellschaftlichen Druck fast abgestorben wäre.

Es fing an mit Straßenkreide...

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Deutschland

Tag der Einheit. Welche Einheit?
Lasst uns einig sein, wir uns uneinig sind!
Mit Menschen wie mir, will ich nichts zu tun haben!

Ein pseudowissenschaftliches Ergebnis,
das meine "Deutschland-Studien" ergaben.
Gib mir die Kraft, meine Ohnmacht zu ertragen.
Frag jetzt nicht, stell mir später alle Fragen.
Mein Ziel ist seit Ewigkeiten unerreicht.

Aber es bleibt eine Frage der Zeit.
Wann mich meine innere Einheit
in ein anderes, besseres Deutschland treibt.

Gibt es ein Land auf der Erde
Wo der Traum Wirklichkeit ist?
Ich Weiß es wirklich nicht!
Ich weiß nur eines und da bin ich sicher
Dieses Land ist es nicht!

Sonntag, 29. September 2013

Power Patsen

Gebissen
von dem Gewissen,
bin ich,
von meiner Moral beschattet,
mit Superkräften ausgestattet.

Die Power,
lieben zu wollen,
dem Wissen,
Mir Respekt zu zollen
und mich dem Stumpfsinn zu widersetzen.
All dies macht mich zu diesem Patsen.

Habe die Kraft,
Dinge zu erreichen.
Habs lange geschafft,
mich fort zu schleichen.

Doch nun scheue ichs nicht,
konfrontiere mich mit meinen Problemen
und wahre mein Gesicht.
Brauch mich nicht mehr zu schämen.

Meinem ärgsten Feind stehe ich,
von Angesicht zu Angesicht,
vor dem Spiegel sage ich:
Heute nicht.

Donnerstag, 1. August 2013

Analytische Geschichte der BRD seit 1982



Merkel hat ein Riesenproblem.
Das Problem ist ihre Partei.
Wenn wir die konservative Gesellschaft in Deutschland einmal betrachten,
weisen sich Parallelen zu jeder Millitäjunta auf.
Eine starke Führerfigur
und ansonsten kaum ernst zu nehmende Inhalte.
Die Macht wird nur durch den Putschteilnehmer garantiert.

Wenn wir uns dies vergegenwärtigen,
haben wir eine Christdemokratische Junta.

Gehen wir hier nun zum Jahr null nach Kohl zurück.
Das einzig ernst zunehmende in der öffentlichen Debatte,
nachdem er die Macht der Staatsmedien(!!!!),
durch die Privatsender,
in Form von Desinformation zerquetscht hatte,
war die Frage seiner Nachfolge.
Denn auch ein Kohl blüht nicht immer.

Es waren immer bestimmte Personen zur Sprache gekommen,
bis sich eigentlich klipp und klar auf nur einen eingeschossen wurde:
Wolfgang Schäuble.

1990, der Schock:

Schäuble angeschossen,
ein Nachfolger wurde plötzlich vakant,
weil es in christlicher Tradition liegt,
dass keine Behinderten einen Staat lenken.(?)

Etwa zeitgleich kam Merkel ins Spiel.
Sie wurde anfangs immer nur als sein Mädchen belächelt.
Welches System dahinter steckte,
ist nach dem Ausscheiden von Schäuble als Kronprinz von CDUistan,
klar erkenntlich:

Sie war sein Mädchen, weil sie später die Mutti sein MUSSTE.

Alles war bei dem alternden Herrn Kohl darauf angelegt,
Angela die erste zu erschaffen.

Innerhalb von 2 Wahlperioden wurde Angelas politisches Gewicht so immer größer gemacht.
Ihre Ministerposten wurden wichtiger etc.

Der Kohl wurde schimmelig.

Als öffentlich wurde, dass auch die Versuche,
ihn mit Geld zu Düngen,
nichts mehr brachten,
kam der Wechsel:
Die Sozen,
welche innerhalb von nur 16 Jahren alles verlernt hatten,
was eine soziale Regierung ausmacht...

Es war zu schnell.

Merkel konnte innerhalb der Exilregierungszeit,
keine eigene politische Persönlichkeit entwickeln.
So wurde aus dem Mädchen zu schnell die Mutti.

Und nun sieht man das Ergebnis der Degeneration direkt:
Sie ist paranoid und lässt jeden "exekutieren",
der derzeit ihrer Position gefährlich wird.

So etwas kann ich einfach nicht ernst nehmen...

Mittwoch, 31. Juli 2013

Die Grausamkeit des Veganismus.

Es gibt viele, die sagen,
nachdem ich ihnen meine Ernährungsweise erklärte,
dass dies für sie eine grausame Selbstzüchtigung darstellen würde.

Das bringt mich dann ins Grübeln.
Nicht ob meine selbst gewählte Normalität der falsche Weg sei,
sondern was eigentlich Grausamkeit bedeutet.

Eine Grausamkeit empfinde ich eher bei dem Gedanken an Schlachthöfe,
wo die Tiere Zusammengepfercht der Reihe nach auf den Kehlenschnitt warten.

Naja, den Rest dieser zivilisierten Barbarei,
haben wir alle schon einmal gehört,
gelesen oder durch bestimmte Institutionen,
auch visuell in Erfahrung gebracht.

Das sollte für die Meisten,
falls sie es denn stärker mit bekämen,
eigentlich das konvertieren zum Vegetarismus erleichtern.

Pustekuchen!

"Es ist schwer, lieb gewonnene Laster abzulegen."
Ja bitte esst Fleisch,
aber schlachtet euer Essen gefälligst selber
und trennt diese Perversion nicht durch Milchglasscheiben von eurem Alltag ab.

Es ist echt grausam,
auf etwas zu verzichten,
weil es ja 'sooo' lecker ist...

Käse, Eier, Honig.
Geronnene Muttermilch einer anderen Spezies,
unbefruchtete Embryonen einer anderen Spezies,
erbrochenes einer anderen Spezies.

Es kommt immer darauf an,
welche Bezeichnung man Dingen gibt,
deshalb sind Euphemismen bei
"tierischen Produkten" auch allgegewärtig.

Ist ein Umdenken aus Ekel wirklich einer Grausamkeit gleich?

Ich ekele mich.

Nicht nur vor toter Proteinmasse,
die wieder durch das öffentliche Opferfest in Parks, 
Gärten und an Stränden an die geifernden Massen verteilt werden,
deren Reflektionsfähigkeit noch unter dem Nieveau dessen zu liegen scheint,
was dort durch die Flammen zur Krebsquelle und Gestanksverbreitung genutzt wird.

Ich ekele mich vor dem System,
das die Nahrungsversorgung so extrem gut versteckt stattfinden lässt.
Und dass die größten Schlachthöfe Europas
ausgerechnet in Deutschland beheimatet sind,
scheint der perfiden Ironie der Geschichte
nur eine Anekdote mehr hinzuzufügen.

Wer kennt sich in Europa denn wohl am besten,
mit massenhaftem Abschlachten aus?

Und so werden die Tiere deportiert.

So kann man seine Vergangenheit auch schön Gewinn bringend kompensieren.

Aber ich bin ja so grausam - Zu mir selbst (und anderen Lebewesen jedenfalls nicht)!

Dialektische Definition: Kapitalismus

Das Kapital ist nicht unbedingt Geld, 
das sieht man schon daran, 
dass ein Kapitalverbrechen (Mord) nicht nur,
mit dem Ziel der finanziellen Bereicherung begangen wird.
Viel mehr stellt das Kapital den eigenen Vorteil dar,
den man sich durch eine Handlung erhofft.

Somit ist beim Kapitalismus ein Zusammenschluss derer,
die sich dabei einen Vorteil erhoffen (Oligarchie),
zu erkennen.

Wäre der Vorteil für alle gleich,
wäre es ein sozialer Kapitalismus, 
auch als Sozialismus zu bezeichnen,
welcher dem Ursprungsprinzip des Kapitalismus entgegen steht.

Der Kapitalismus als solcher,
stellt somit nur die Benachteiligung vieler,
durch einzelne dar, was global gesehen,
verheerende Folgen hat.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Hymne auf Rostock

Oh Rostock
Stadt der Suppkultur
Oh Rostock

Wo find' ich deinen Charme nur?

Subkultivierte Suppenspucker
Trinken Latte Macchiato mit Zucker.
Wo ist bloß dein Flair geblieben?
Deine subkulturelle Farce gleicht Kraut und Rüben.

Derangiert und diffamiert
total geniert und abserviert
Nix kapiert und voll geschmiert
Eben typisch Rostock: Sub-kultiviert

Man wird verkannt und angerannt
Diese Stadt gleicht nem Niemandsland
Und startet hier mal n' großes Event
wird's ignoriert und verpennt

Einseitige Massenbefriedigung
Mit audio-visuellem Dung
Langeweile pur
Von intelligenter Unterhaltung keine Spur

Rostock an sich 
liebe ich 
doch auf die Szene 
Scheiße ich

Dienstag, 16. Juli 2013

Gedanken

Mit welchem Recht tun Sie dies, 
was Sie zu tun gedachten
und nun am Umsetzen sind?

Gedenken Sie meiner, 
wenn Sie,
mit manipulierten Gedanken,
meine Gedanken zerstören!

Ich dachte immer,
dass die Gedanken frei sein.
Tja, da habe ich wohl falsch gedacht.
Sie sind nach Vorlage hinterher gedackelt
und haben die Grundrechte gedeckelt.

Und mich diffamieren Sie nun,
dass ich durch mein Tun,
Eine Gefahrenquelle,
für Eine Gesellschaft darstelle.

Sie, der Sie nach Gier und Macht,
bestrebt nach noch mehr,
über Nacht,
Überzeugungen opferten,
von freien Werten.

Sprechen heute nur noch karg,
wichtig sei, was dem freien Markt,
gut täte, auch wenn die Freiheit sich verspäte
und die Arbeitenden werden verschmähte.

Sie denken, Sie täten das geschickt.
Freier Markt - Freiermarkt?
Wir können uns aussuchen,
wer uns fickt.

Nun gut, dann leist' ich sie,
die Unterschrift, für Lobotomie,
lieber ein Konsumervieh,
Als bewusste Dystopie?

Montag, 1. Juli 2013

Songtext: Das Leben

Wasche deine Hände 
In Unschuld
Unschuldiges Blut 
Unsterbliche Jugend

Das Leben ist viel zu kurz
Das Leben ist viel zu kurz
Das Leben ist viel zu kurz

Schau in meine Augen,
Siehst du die Leere,
Die sich darin widerspiegelt?
Siehst du auch meine Angst?

Das Leben ist viel zu kurz
Das Leben ist viel zu kurz
Das Leben ist viel zu kurz

Komm wir müssen fliehen,
Komm wir müssen weg!
Egal wohin,
alles ist besser als der Dreck.

Schau nicht zurück,
Sei nicht bedrückt!
Als Salzsäule findest du nie 
Dein Glück!

Komm wir müssen Fliehen,
Komm wir müssen Fort!
Sei unser Ziel auch
Kein irdischer Ort!

Gilt ein Leben überhaupt als gelebt,
Wenn man gar nicht mehr Strebt?
Gilt ein Leben überhaupt als gelebt,
Wenn man gar nicht mehr Strebt?
Gilt ein Leben überhaupt als gelebt,
Wenn man gar nicht mehr Strebt?

Mittwoch, 8. Mai 2013

Antagony - Das Leid der Ameisen

Wie immer spähte ich herunter von meinem Wachturm. 
Ein hoher Turm, durch dessen Höhe man die Antlitze der einzelnen Individuen nicht mehr zu erkennen vermochte.
Was war mit dieser Welt geschehen?
Wo waren jene, die sich eine glückliche Zukunft wünschten?

Wichen alle Wünsche dem Gedanken, sie seien nur geboren, um das BESTE zu erreichen?
Doch war dies wirklich das Beste? 
Ist dies nicht in Wirklichkeit die Perversion des freien Willens?

Freiwillig ließen sie sich Ihrer Produktivität wegen hier einsperren und ich soll sie bewachen, wenn nötig auch, schießen falls sie Schwäche zeigten und die Tore durchbrechen wollen.
Was wird hier noch einmal produziert?
Nichts, wenn ich genauer darüber nachdenke.
Sie arbeiten, ja schuften gar, nur damit sie am Ende des Monats das Gefühl haben können, nicht das BESTE erreicht zu haben.

Am Anfang des Monats bekommen sie dann eine Ansammlung von Ziffern gut geschrieben die Ihrer Meinung nach zu niedrig sei. Doch anstatt sich darüber Gedanken zu machen, dass Diejenigen, die sie Beschäftigen, dafür verantwortlich sind, dass sie die Ziffer nicht erhöht bekommen, wollen sie Stärke demonstrieren und Ihre letzten Kräfte aufwenden, noch etwas BESSERES als ihr BESTES zu geben.

Der Traum der Vollbeschäftigung ist allgegenwärtig. Wer aufwacht und sich entziehen will, der wird von mir zum ewigen Schlafen gebracht.

Früher hieß dies einmal soziale Marktwirtschaft. Heute ist es einfach die Dystopie einer degenerierten Gesellschaft, die nicht versteht, dass der Konsum von Luxusgütern zur eigenen Versklavung führt. Wer Eigentum hat, wird zu dessen Eigentum. 

Wir sind nicht umsonst auf der Erde oder eher das, was nach allen Kriegen, der Verschmutzung und dem geflossenen Blut noch von diesem ehemals Blauen Planeten blieb.

Viele verfielen dem Wahnsinn, anderen verloren sämtliche Sinne. Allgemein wird davon ausgegangen, dass das Bewusstsein der Meisten schon längst abgetötet wurde.
Wir haben eine Autokratische Elite, die Ihre Macht daran mehrt, Menschen mit Kapital zu versorgen, welches sie meistens auch gleich wieder Zurück zu Ihnen geben. Somit, bekommen die meisten den Eindruck, dass noch so etwas, wie ein Gesellschaftsvertrag herrscht.

Wie der Wortlaut davon sein soll, weiß niemand, aber jeder denkt, er fiele zu seinen Gunsten aus. Die Autokraten wollen nicht dass sie in der Zahl wachsen. Sie sollen die Einzigen bleiben, die Wissen, was hier vor sich geht. Deshalb haben sie auf ihren Fabriken Wachtürme platziert und Individuen, wie mich platziert, die darauf achten sollen, dass der freie Wille weiterhin dem Scheinwillen weicht. 

Jeder, der beginnt zu denken, soll eliminiert werden. 

Ich habe noch nie auf eine Person geschossen, ich gab immer ein Handzeichen und schoß in die Luft.

Ich bin somit dafür Verantwortlich dass der Avantgardistische Untergrund entstand.
Ich weiß nicht wie lange ich noch Willenlosigkeit vorspielen kann.

Deshalb schreibe ich diese Worte auf, in der Hoffnung, dass sie von jemandem gefunden wird, der das Gegenteil von Vernichtung solcher Relikte vollführt.

Wenn dies gefunden wird, werde ich wahrscheinlich nicht mehr sein als eine Nummer.
Eine Leiche unter vielen in den Massengräbern rund um die Produktionsstätten.

Oh nein, SIE kommen - ich muss dieses Dokument verstecken.

Freitag, 3. Mai 2013

Jesus Returns Kapitel 1, Vers 2: Was zur Hölle?


Ich bin bestürzt.
Nachdem ich nach und nach den Umgang mit diesem Ding gelernt hatte und auch mit etwas vertraut machte, das sich Internet nannte, habe ich erfahren, dass mich anscheinend ganz viele Menschen auf der Welt anhimmelten, ohne wirklich daran zu denken, was ich gesagt hatte.

Nebenbei hatte ich auch erfahren, wie sich die Sexualpraktiken im Laufe der Äonen veränderten. Aber das ist eine andere Geschichte. Mal abgesehen, dass ich 90% der Zeit meiner Recherchen dam... Egal!

Da gab es wohl wirklich welche die mich so toll fanden, dass sie so etwas wie einen Extremkult um meine Person herum aufgebaut hatten.
Erbärmlich, zumal ich gerade das Gegenteil predigte.
Entweder, gab es da bei der ein oder anderen Übersetzung (zu der ich auch gleich noch komme) einige Missverständnisse oder es wird willentlich in Kauf genommen, dass ich für einen Großteil Weltbevölkerung in einem völlig falschen Licht dastehe.

Ich weiß nicht, wer auf diese Idee kam, mir diese Wunder wirklich zu glauben.

Ich kann nicht über das Wasser laufen – Damit war eigentlich gemeint, dass der Glaube an die Güte der Menschheit Brücken schaffen kann, durch die man selbst die reißensten Flüsse mühelos überqueren kann.

Dafür wurden angehörige meines Volkes für immer schikaniert?
Frauen geschändet, weil sie Freiheit wollten, Männer verbrannt, weil sie andere Männer liebten, Menschen mit anderer Hautfarbe als minderwertig angesehen? In meinem Namen?

Ich glaube, es hackt!
Ich muss etwas richtig stellen.

Ich befürworte so etwas nicht. Toleranz – das befürworte ich, aber keinen blinden Hass, auf alles, was nicht dem eigenen Lebenskonzept entspricht...

Ihr Vollidioten, geht’s noch?

Ich glaube ich sollte mir einen Anwalt suchen und eine Unterlassungsklage einreichen!

Was man so alles innerhalb weniger Stunden erfährt, ist aber dennoch unglaublich.

Ich bin also im Körper eines Deutschen. Der ist aber auch 'ne arme Sau. Blaue Augen, leichtes Übergewicht und sogar noch ne Vorhaut...

Ne, da wird sich noch was Ändern. Wenn er wieder in seinen Körper zurückkehrt, soll er ja nicht denken, Jesus habe ihn im Stich gelassen.

Ich habe mir auch einmal seine Bibliothek angesehen. Irgend so ein Bukowski steht da wohl ganz oben auf den Präferenzliste. Und dann habe ich noch ein dünnes Buch von einem Kinski entdeckt. Jesus Christus Erlöser. Das klingt interessant. Nach dem ich mir zu ähm Recherchezwecken die Bukowskis einmal gründlich durchgelesen habe, werde ich auch noch das lesen.

Und massenhaft lose beschriebene Blätter lagen da herum. Mit seinen Gedankenfetzen. Patsen Klaasrick – sein Pseudonym. Denkt er sei irgendetwas wie ein Künstler oder ein Philosoph – Naja bis auf so etwas wie einen Blog mit noch mehr ungeordneten Gedanken bin ich bisher noch nicht auf etwas populäres von ihm gestoßen.

Komischer Zeitgenosse. Wo der jetzt eigentlich sein mag, während ich hier in seinem Leben festhänge...

(Währenddessen in Jerusalem im Jahre 30:

Was zur Hölle?
Sagt mal tickt ihr noch richtig?
Das tut weh!
Könntet ihr mich mal hier runter holen?
Oh das klingt falsch...
Hihihi, ein religiöser Faux Pas, hmm hoffentlich wird der nicht veröffentlicht.
Eh Johannes, was soll denn der scheiß?
Wie, von wegen du kennst mich nicht?
Arschloch!
Ja dann hau doch ab man!
Boah ich hoffe das dauert hier nicht all zu lange...“)

Nun ja, ist ja auch nicht so wichtig...

Fest steht, in dem Licht, wie ich momentan da stehe, kann ich es nicht belassen. Ich fühle mich ja schon fast selbst, wie ein Heuchler.

Ich werde mich jetzt erst mal wieder hinlegen und darüber nachdenken, was ich tun kann, um meinen Namen rein zu waschen...

Neue Buch-Idee: Jesus Returns Kapitel 1, Vers 1: Die Wiederauferstehung


19.04.2013– 11:15 Uhr - Das Weckgeräusch, welches einer Sirene glich, riss mich aus meinem Jahrtausende anmutenden Schlummer. 

Ich war benommen. 

Wo bin ich? 
Wer bin ich? 

Fragen über Fragen schossen durch meinen verkaterten Kopf.

Gestern, da saß ich doch noch zum letzten Abendmahl mit meinen Jüngern an der Tafel und heute?

Heute wachte ich in einer Einzelzimmerwohnung auf.

Was habe ich gestern noch alles so erzählt?

„Ja, das wäre ja ein Brüller, wenn ihr alle die Selbe Geschichte über mich schriebt...“

„Ja und wir wollten es dann einfach 'Anekdoten über Jesus' nennen.“

„Vor allem mit Unterschieden.“

„Natürlich bringt jeder von uns auch so einen eigenen Gag mit rein, zum Beispiel dass du vieles unmögliche vollbracht hättest, obwohl du ja nur Metaphern verwendet hattest, um deine Ideen voranzubringen –Die bezeichnen wir dann einfach als Wunder...“

„Wunder– haha. Ich muss erst mal kurz Wein zu Wasser machen.“

Ja und so ging es dann den ganzen Abend – ausgelassene Stimmung und alle hatten viel Freude. 
Aber Wein macht ja bekanntlich auch häufig sehr melancholisch und auch müde...

Ich ging deshalb auch als erster schlafen.

Und heute? 
Da wache ich auf – Müllbude, ein Bild von so einem Typen an der Wand und überall Schriftzeichen der Römer...

„Was ist hier passiert? Moment mal wieso spreche ich eine andere Sprache?“

Vor allem aber verstand ich sie nebenbei noch. 
Aus mehreren Kästen sprachen Leute und da stand dann auch noch so ein Ding, das den Leuten irgendwie befahl zu sprechen. 
Überhaupt, war das hier alles sehr merkwürdig.
Zwar war hier deutlich mehr Platz als in meinem Elternhaus, aber ich hatte irgendwie das Gefühl, dass hier alles sehr klein war.

Ich betrachtete mir alles sehr genau. 
Dieses Ding, das den Leuten Anweisungen gab, zu sprechen. 
Vor allem hatte ich bisher noch keinen davon gesehen. 
Die Wände waren mit einer weißen Schicht umhüllt und da gab es Glas in den Wänden. 
Ein seltsames Gefühl übermannte mich und nachdem ich parallel den Menschen, die da sprachen und diesem furchtbar Nervtötenden Geräusch lauschte, beschloss ich diesem Chaos ein Ende zu bereiten.

„Wie hört das auf? Oh Gott, wie hört das denn bloß auf?“

Plötzlich wurde mir geantwortet.

„Schnauze Klaaßen – hier gibt es noch Leute die Zuhause entspannen wollen und klappen Sie endlich Ihren Laptop zu!“

„Ja,aber wie denn?“

Diese erste Diskussion dauerte fast genauso lange, wie das Piepen und die Stimmen vorher alleine schon dauerten.

Zuerst dachte ich ja, dass es Gott sei, der mir auf mein Gebet antwortete,schließlich sah ich ja niemand anderes.

Ich bekam aber dadurch die Information, dass wir im 21. Jahrhundert nach Christus lebten (wer auch immer das war), dass diese Uhrzeit viel zu Spät sei, um noch einen Wecker anzuhaben und dass es Herr Müller aus der 6 Etage unter mir war der mit mir sprach und nicht Gott.

„Was ist hier bloß los?“

Ich betrachtete mir dieses Ding einmal genauer. 
Viele bunte Zeichen, die ich noch nie gesehen hatte, aber dennoch irgendwie zuordnen konnte und überall diese Zeichen der Römer.

Was ging hier vor sich und vor allem: 

Wer war dieser Klaaßen, mit dem ich angesprochen wurde?

Samstag, 27. April 2013

Verschwimmende Grenzlinien

Himelhoch-Jauchzend und zu Tode betrübt.
Eifer wird meist im Ansturm besiegt.
Will ein Lied anstimmen
Und singen
"Die Welt ist sch..."
Man machst du das gerade echt?
"...lecht!"

Gedanken, hochkomplex
und doch simpel zu lösen.
Es ist nicht an der Zeit 
jetzt zu dösen!
Ein Uhr, zwei Uhr drei Uhr - Nacht.
Immer noch wach...

Immerhin gibts noch so viel zu bedenken.
Wie willst du morgen dein Leben weiter lenken?
Gibts den Morgen überhaupt?
Warum wird mir meine Güte immer noch geglaubt? 
Schlafen? Nein, das wäre gut - gönn ich  mir nicht!
Wahre einfach dein Gesicht!

In der Öffentlichkeit solls ja keiner merken.
Tu so, als glaubtest du auch, an deine Stärken.
Wenn sie mit dir Lachen.
Weil du eine Grübelei laut formuliertest.
Wenn sie sich freuen dass es dir gut geht.
Merken sie nichts - ists doch schon zu spät.

Ein Leben, stark reglementiert.
Selbstauflagen, kaum zufallsgeneriert.
Druck, druck, druck - selbstgeschaffen, 
Ohne Waffen.
Verstand kann eine Waffe sein,
Wenn es Dinge gibt, die nicht verstanden werden.
Am Horizont vier Männer auf Pferden.

Krieg, Hunger, Pestilenz und Tod.
Wir sind dem Ende furchtbar nahe.
Ein Abgrund, die Güte, die Leere des Nichts.
Falten wachsen auf dem Gesicht
Oft genug bereit hineinzuschauern.
Den Sprung will sich kaum wer trauen.

So wachsen Überall Berge
Von Leichen und es fehlen die Särge
Wohin mit denen, die Ihre Pflicht getan?
Schaut euch doch mal diesen Abgrund an.
Hinein mit Ihnen - die Würmer werden sie Fressen.
Hinein mit Ihnen - und wir können Vergessen.
Bis zum Nächsten Mal.

Hoppla - 6 Uhr und ich bin noch wach.
Beginnen wir diesen schönen Tag.
Himmelhoch-Jauchzend und zu Tode betrübt.
Eifer wird meist schon im Ansturm besiegt.
Eigentlich auch nicht verwunderlich.
Weinen kann ich nur innerlich...

Donnerstag, 25. April 2013

Mein Gott, jammerst du etwa immer noch? - Burnout Teil 3

Exklusivinterview: 

Der Autor hatte ja bereits zweimal das Vergnügen, ein gewisses depressives anonymes transzendentes Wesen zu interviewen

Doch wie ist es ihm seit dem letzten Interview vor knapp anderthalb Jahren ergangen?

Nach Stunden in der Warteschlange, hatte sich die ruhige aber dennoch etwas kratzige Stimme am Telefon gemeldet.
Auf die Frage, ob er bereit sein noch ein Interview zu geben, antwortete sie, etwas leicht genervt, "Von mir aus!".

Hier nun das Folge-Folge-Interview:

Ich mache mir nichts mehr aus diesen ganzen Spinnern mit ihren verrückten wünschen. Wissen sie, wenn man 99 Prozent aller Stoßgebete abweisen muss, weil sie gegen meine AGB verstoßen, würden Sie irgendwann auch darauf verzichten.

Meistens sind es irgendwelche Männer, die sich durch meine helfende Hand Geschlechtsverkehr erhoffen. Schon alleine diese Formulierung macht nachdenklich. 

Stellen Sie sich einmal vor, Sie wären in meiner Position und jemand sagt plötzlich aus heiterem Himmel: "Oh Gott, töte mich!". Da wäre ihre Laune für den Rest des Tages wohl auch dahin.

Wissen Sie, was mich im Moment davon abhält, "zufällig" alle Nuklearsprengköpfe zünden zu lassen? 

Aggressiver Heavy Metal mit satanistischem Gedankengut. 

Seit fast 50 Jahren habe ich diese Musik nun für mich entdeckt. Ich finde es einfach nur belustigend, dass die Menschen für mich einen Antagonisten geschaffen hatten, der so mächtig sei, wie ich, aber dennoch böse. Gäbe es ihn wirklich, gäbe die Menschen nicht mehr, die über Ihn diskutieren könnten.

Sie wissen ja, was ich von den meisten Menschen halte, und zwar schon bevor sie meinen Sohn ermordeten. 

Einfältig und mit einem Drang zur Überheblichkeit. 
Da wird einfach immer alles auf mich geschoben, wenn sie sich etwas nicht erklären können. 

Aber diejenigen, die das dann erforschen wollen, werden als Spinner dargestellt. 

Ich glaube, wer zu viel von Satan und dem Bösen auf der Welt redet, betet indirekt zu ihm.

Ich ertrage diese Rattenfänger einfach nicht mehr. 

Bei den meisten programmiere ich ja inzwischen Herzfehler oder Krebs in die Gene, damit die Welt und ich sie nicht allzu lange ertragen müssen. 

Und Außerdem spielen weder mein Reich noch mein Wille für die meisten selbsternannten Christen überhaupt keine große Rolle. Wenn es ernst wird, beten sie, im Widerspruch zu ihrem Glauben, um ihr Leben, anstatt darum, dass das Leid kurz und erträglich bleibt. 

Natürlich habe ich damit auch kein Problem. Ich meine, es gibt weder Himmel noch Hölle. Da ist einfach NICHTS und sich dafür zu entscheiden grenzt entweder an Mut oder an Debilität...

Ich habe hier kein Büro in den Wolken oder so. 
Ich bin existent, weil an mich geglaubt wird. 
Ich bin genau das, was die Menschen sich von mir erhoffen.
Denn nicht ich schuf den Menschen nach meinem Abbild, sondern umgekehrt. 
Ich habe nichts erfunden, kein Geld oder so etwas, ich bin erfunden. 
Ich bin eine Idee. Eine Idee, die Menschen weiter zu führen. 
So dass für mich Bauwerke errichtet werden, die ich nur betrete, wenn auch an mich gedacht und nicht über geschäftliches geredet wird. 

Es gibt dieses Sprichwort: 

Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen. 

Und wenn man diese ganzen Apokalyptiker sieht, erkennt man den Sinn dieses Sprichworts.

Ich bin nicht der Erschaffer des Wortes, ich bin ein Wort. 
Ein Wort, das je nach Definition stark ausgeprägt sein kann. 

Ich bin auch nicht die Liebe, denn die Liebe ist viel zu schön, als dass sie allein auf mich als Ursache zurückgebracht werden kann.

Ich bin nur das, was Menschen denken, dass ich sei.

Also verdammt noch mal:

Bekommt eure Ärsche hoch und schiebt nicht alles auf mich!

Wenn ihr wollt, dass die Welt ein, wie ihr so gerne sagt, besserer Ort wird, tut selbst was dafür!

Lieber sind mir jene, die nicht an mich glauben und trotzdem Gutes tun, als die, die aufgrund ihrer Erziehung einmal in der Woche kollektiv an mich glauben. 

Ich habe auch nicht die Bibel geschrieben oder einen Mann namens Jesus gezeugt. 

Das waren Menschen, die von der menschlichen Güte überzeugt waren.

Ihr seid nicht die sogenannte Krone der Schöpfung, nur weil ihr euch momentan als einzige so bezeichnen könnt. 

Bisher gibt es nur einen Planeten, auf dem Leben erwiesen ist. 

Ob dieses Leben auch intelligent ist, wage ich keinesfalls zu behaupten. 

Wer so diszipliniert an der Zerstörung der eigenen Existenzgrundlage arbeitet, ist in meinen "allsehenden" Augen eher auf der anderen Seite auf der Skala der Intelligenz anzutreffen.

Ich nehme mir jetzt Urlaub und wehe, da will noch mal jemand von mir helfende Hände, um den heiß ersehnten Geschlechtsakt zu erreichen. 

Das ist eine Drohung: Den töte ich, zwar nicht sofort, aber dann wenn er es nicht erwartet.

Bis bald.

Montag, 22. April 2013

Künstler-/Ordensname: Preetyfuckedup

"Preetyfuckedup... Das wäre doch eigentlich ein schönes Pseudonym!" sagte ich zu der Beamtin des Einwohnermeldeamtes, die gerade dabei war, die letzten Formalitäten meines Personalausweises durchzugehen.

"Meinen Sie wirklich Herr K.?" sagte sie daraufhin in einem eher ermüdend wirkenden Ton, welcher im unterton Spuren von Zynismus, Sarkasmus und auch Ironie enthielt.

Ich war mir zwar nicht sicher, ob jene Dame jemals auf Dienstwegen von solchen Spielarten der Sprache erfahren hatte, trotzdem schien sie jetzt jemanden gefunden zu habe, der auf genau so etwas quasi durch diverse Selbststudien im relativ kuren Laufe seines Lebens spezialisiert war.

Ich mag vielleicht erst 22 sein, dennoch bin ich durch Erfahrungen geprägt worden, über die andere vielleicht höchstens noch schmunzeln würden. Dennoch fühlte ich mich, trotz der teilweise ungewollten, dennoch den Deutschen als bestes beschreibendes Merkmal der Hörigkeit gegenüber Obrigkeiten, teilweise leicht angegriffen.

Übrigens neige ich vielleicht häufig zu Untertreibungen.

Das heißt im Prinzip: Ich war echt stark angepisst, dass dieses Wesen, welches sich offiziell als Frau betrachtete, meinen Scherz nicht verstand.

Eigentlich ist für mich unverständlich, dass so viele von mir als trockene Witze initiierte Phrasen immer noch als Realität missverstanden werden.

Am Ende haben meine geistreichen, Argumente doch obsiegt und ich darf mich inzwischen in vielen offiziellen Schreiben als Herr 'Preetyfuckedup' bezeichnen. 
Eigentlich eine Ehre, auf die ich nicht allzu stolz bin, von der aber dennoch viel Gebrauch mache. Was mich davon überzeugt, dass zuviel Eifer manchmal dazu führen kann, dass man über das Ziel hinausschießt. 

Es soll ja sogar Menschen geben, die süchtig sind nach Eifer. Darunter leiden dann meist Ihre Lebenspartner.

Wo war ich eigentlich stehen geblieben?

Ach ja. Preetyfuckedup.
Es ist ein sehr interessantes Erlebnis, erstmalig ein offizielles Dokument so zu Unterschreiben.
Ich glaube, dass nur ein Papst dies nachvollziehen kann...

Das Problem ist einfach nur, dass dies auch zur eigenen Geißel werden kann, wovon auch jeder Papst ein Lied singen kann, denn die Ideale, für die er mit 65 Jahren noch eintrat könnenn sich im Laufe eines Lebens noch gewaltig ändern.

Diesbezüglich würde ich mich ja schon längst über einen Papst freuen, der im hohen Alter noch einmal zu den von Ihnen Als "Ficker" bezeichneten Evangelen konvertiert, auch wenn ich mir dessen bewusst bin, dass dies kaum passieren würde.

Aber was macht man denn nun mit einem alten Baum, der Wurzeln geschlagen hat.
Meine Devise lautet: Solange dieser Baum eine Katholische Konfession abgelegt hat, kann er ohne schlechtes Gewissen gemeinsam mit dem restlichen katholischen Wald abgeholzt werden...

In diesem Zusammenhang, möchte ich dennoch nicht falsch verstanden werden: Keinesfalls bin ich Katholik!

Es gibt zu viele nicht zutreffende Übereinstimmungen, in diesem Falle kann man sie auch getrost, als Unterschiede bezeichnen, als dass ich mich dem katholischen Glauben enger verbunden sähe, als dem evangelischen.

Und ich will hiermit noch einmal Feststellen: Als Pantheistischer Agnostiker werde ich die evangelische Kirche erst durch ein Entfernen von der Ökumene akzeptieren.

Wir leben in einer Zeit, in der Absonderung als bestimmtes Merkmal der Andersartigkeit höher geschätzt wird, als das Pendant der Übereinstimmungen.

Aber ich kann mich erst als gläubigen Christen bezeichnen, wenn folgende Dinge erfüllt sind: Hexerei, Okkultismus und agnostische Standpunkte werden offen analysiert, diskutiert und auch in der Kirche als vertretbar akzeptiert.

Der jetzige Papst soll offen aufgefordert werden, zu konvertieren.

Und als dritte und letzte Forderung Verteufelung und Abriss der Dresdener Frauenkirche als geschichtsrevisionistisches Bauwerk, der in den  40er Jahren sehr aktiven deutschen Christen.

Wenn dann die Öffnung nach links erfolgt ist , könnte ich mir vorstellen, mit dieser Massenorganisation zu kooperieren.

Denn ich als Mitglied der Partei: Die Partei die Linke habe schon gewisse Vorstellungen von richtig oder Falsch.

Besonders als Intellektueller.

Also prinzipiell, das schlimmste, was dieser Planet bis dato hervorgebracht hat.
Viele meiner "Leidensgenossen" betrachten ihr Dasein dadurch als erfüllend, Bücher zu schreiben, Geld zu verdienen und eine regelmäßige Anwesenheit in teilweise schlechten Talkshows der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten zu erreichen.

Ich regle das eigentlich sogar komplett gegen den  Sturm.
Ich bin Mittellos, schreibe allerhöchstens Kurzgeschichten, in denen ich philosophische Fragen dennoch kurz und bündig thematisiere und die einzigen öffentlich-rechtlichen Anstalten, die ich besucht habe, übertrugen interne Diskussionen nicht auf Leinwände vor Publikum.
Meistens war auch da der Applaus eingebildet.

Eine Frage diesbezüglich habe ich dennoch.
Eher eine Fangfrage: Reichen meine kognitiven Fähigkeiten aus, um Probleme zu erfassen, die ich mir nicht eingebildet habe?

Das ist auch nur, um ein Zerwürfnis mit meinem Therapeuten zu bereinigen...

Aber wo war ich stehen geblieben?

Ach ja die Ironische Einleitung über einen gewissen Herrn "Preetyfuckdup", nun ja die war Ironischerweise frei erfunden.

Ich wüsste immer noch nur ein Pseudonym von mir, dass es würdig wäre, auch auf meinem Personalausweis zu erscheinen:

Nach wie vor Ihr, durch Ihr Lesen geehrter Autor: 

Patsen Klaasrick

Samstag, 20. April 2013

Zum Thema: 1. Frauen"Quote"

Dass Frauen mehr als 50% der Bevölkerung stellen sollte allgemein bekannt sein. Warum aber immer noch weniger als 50% der Führungsgremien von Frauen besetzt sind,  ist bisher zwar offensichtlich aber dennoch unausgesprochen.

Denn dass das Patriarchat aus den 50er Jahren der BRD immer noch omnipräsent scheint wird einem spätestens mit dem als "Herdprämie" betitelten Betreuungsgeld bewusst.

Vielleicht stammt meine Rethorik ebenfalls aus solch einer Zeit, aber dennoch spreche ich nur in meiner Muttersprache, welche mir, in meiner Schulzeit ergänzt durch Grammatik, als bevorzugtes Mittel der Kommunikation mitgegeben wurde. 
Und dass ich zu dem Geschlecht gehöre, welches hiermit eigentlich nicht thematisiert werden soll, sollte ebenfalls offensichtlich sein.

Warum beschäftige ich mich, zumindest gerade durch das Schreiben des Artikels, überhaupt mit etwas, das aus meiner Position und für mein Geschlecht im momentanen Zustand relativ vorteilhaft gestaltet scheint?

Bin ich ein Feminist? Nicht unbedingt.
Verachte ich Männer?  Viele, aber nicht alle und vor allem nicht generell.
Bin ich Masochist? Ja, aber das hat mit meiner jetzigen Intention überhaupt nichts zu tun...

Warum schreibe ich dennoch weiter?

Als Sohn einer alleinerziehenden Mutter, habe ich sozusagen nur ein Leben mit Frauen in Führungspositionen miterlebt. Nebenbei war das Lehrpersonal, welches sich zur Aufgabe gemacht hatte, mich zu einem mündigen Bürger zu erziehen, zu einer überwältigenden "Quote" von knapp 95% weiblich.

Hiermit möchte ich eigentlich nur zum Ausdruck bringen, dass ich eigentlich schon immer so empfunden habe, dass Frauen weder inkompetent, noch aufgrund ihrer Fähigkeit Kinder zu gebären, ungeeignet sind, führende Positionen zu übernehmen.

Im Prinzip finde ich es sogar jetzt noch überholt, dass es ein Einkommensgefälle bei den Geschlechtern gibt, wo doch eigentlich die gleiche Leistung erbracht wird.

Hat Deutschland nicht eigentlich die UN Menschenrechtskonvention unterschrieben, wonach kein Mensch aufgrund seines Geschlechtes, seiner Hautfarbe oder seiner Lebensauffassung diskriminiert werden darf?

Wenn dieser Staat nicht einmal ein Kriterium davon erfüllt, ist er meines Erachtens weit davon entfernt, sich in irgend einer art und Weise demokratisch nennen zu dürfen.

Ein androgynes Wesen in die Position des Vorsitzenden Elementes der Regierung zu votierten, stellt in Wirklichkeit dafür aber auch kein Kriterium dar.

Denn würde man einen Regierungschef nur aufgrund seines Geschlechtes und nicht wegen dessen Kompetenz wählen, so bliebe dennoch eine 50 Prozentige Chance, dass es sich dabei entweder um eine Frau oder um einen Mann handelt.

Somit frage ich mich eigentlich nur noch, wann die Öffentlichkeit in Deutschland endlich aufhört über eine "Frauenquote" zu diskutieren und Tatsachen in Form von Selbstverständlichkeit der Hälfte der Führungspositionen besetzt durch eine Frau schafft.

Und wenn das unwirtschaftlich und nicht Marktkonform für die FDP oder die CSU ist, sind diese Parteien vielleicht einfach nicht demokratiekonform und müssen verboten werden.

Dienstag, 16. April 2013

Ich gebe auf. Oder auch die Niederlage der Vernunft.

Ich hatte mir eigentlich zum Ziel gesetzt, die Dummheit schritt für Schritt auszumerzen. Nicht durch Mord und Totschlag sondern durch Worte, die zum Denken anregen sollten. Aber wie so häufig wird man entweder missverstanden oder erst gar nicht wahrgenommen. 

Denn mal ganz ehrlich: Was ist toller? Die Gedanken eines halbwegs intellektuellen Linken zu lesen oder auf Facebook nachzulesen, wer gerade mit wem welche Interessen einer anderen halbwegs prominenten Person in Form von bildgebenden Fotografien einen Daumen nach oben gibt, entweder, um es selber zu tun oder um sich darüber zu Empören.

Ja ich mag überheblich und arrogant klingen, aber ich weiß eben dass das Leben so viel zu bieten hat, was mir aufgrund der herrschenden Zustände, in meinem Leben und auch in meinem Lebensraum unmöglich ist. 

Natürlich lebt man nur einmal, aber muss man deshalb sein Leben in die Tonne kloppen?
Sich abschießen, entweder mit Alkohol auf irgendeiner dämlichen drittklassigen Facebookparty oder mit Schusswaffen in einem bedeutungslosen regionalen Scharmützel?

Anscheinend hat der Mensch entweder nicht verstanden, dass er ein Kommunikatives Lebewesen ist oder er versteht nicht, wie diese Kommunikation von statten gehen soll.
So wie es im Moment läuft, jedenfalls nicht.

Und ja wir leben in einer pluralistischen Welt, deshalb gibt es auch weder nur schwarz oder weiß noch gut oder schlecht. Es stimmt einfach hinten und vorne nicht. Es gibt bestimmte Lebenskonzepte, die für den einen vorteilhafter sein können, als für den Anderen.

Im Prinzip gibt es auch nicht "Die Menschheit" als Begrifflichkeit eines global zusammenhaltenden Netzwerks aller lebenden Subjekte der Spezies Homo Sapiens.

Und falls manch einer dies mit ende der Menschheit ausdrücken will, dann ist das Ende der Menschheit bereits eingetreten, als der Mensch Afrika verließ und zwar nicht vor kurzem sondern in der Urzeit.

Und zum zusammenschweißen der Menschheit, sind Spalter eben nicht hilfreich. Von der Ungleichheit der Menschen zu sprechen, ist genauso stupide, wie dies auch noch zu glauben. Und wenn die die Beste Gesellschaftsform sein soll, in der man leben kann, dann bin ich gerne Außenseiter.

Ich weiß nicht ob es einfach daran liegt, dass so mancher so einfach gestrickt, ist, dass er direkte Kritik überhaupt erst gar nicht verstehen kann oder ob er es gar nicht verstehen will um sein Leben nicht ändern zu müssen aufgrund seiner Faulheit.

Ich habe es satt, dass Satire immer missverstanden wird.

Vielleicht will der Mensch es einfach nicht richtig wahrnehmen, wenn man ihm die Wahrheit direkt erklärt. Vielleicht braucht es auch einfach eine Parabel um es zu verdeutlichen.

Nun gut dann schreibe ich eine Fabel.

Es war einmal, auf einem Bauernhof, gar nicht weit entfernt von hier (eigentlich kann dieser Bauernhof auch gar nicht weit entfernt von uns sein, weil genau unser Land hiermit gemeint ist.) ein Ferkel.
Dieses kleine fette Ferkel hieß Angela. 
Angela das Ferkel hatte sich einige Freunde zusammengesucht mit dem sie herumspielen konnte, wie es ihr nur so passte. 
Da gab es eine ganze Menge zu erleben, deshalb hatte Angela sich überlegt, dass sie und Ihre Freunde viel mehr Spaß zusammenhaben könnten, wenn jeder ihrer Freunde eine Sache in die Hand nimmt, die er seiner Meinung nach gut kann.
So kam es dann dazu, dass Angela das Ferkel mit den herunterhängenden Mundwinkeln als die Vorsitzende fungierte. Einfach aus dem Grund heraus, weil sie diese Idee vor Ihren Freunden hatte. 
Eigentlich hatte sie diese Idee von einem Gammeligen Kohlkopf geklaut, der damals in ihrem Trog lag. Da sie nach dem Fressen Tagelang Durchfall hatte, hatte sie eben eine Menge Zeit.
Nun ja. So hatten viele Ihrer Freunde viel zu tun. 
Da gab es zum Beispiel einen ganz alten Eber. Der hieß Wolfgang. Wolfgang war mal so fett geworden, dass er sich beim laufen die Beine brach und seitdem von seinen Freunden mittels eines Brettes mit Rollen unten drunter hin und her geschoben werden musste.Wolfgang kannte sich mit zwei Dingen gut aus. Mit Geld und mit bösen Metzgern. Wolfgang vermutete schon immer, dass es einen Komplott gegen ihn geben könnte, des halb wies er alle anderen Schweine an, ganz ganz doll auf alle Tiere auf dem Bauernhof acht zu geben, damit nichts passiert. Danach hatte Angela gedacht, dass der Wolfgang sich um das Klimpernde Zeug kümmert. Damals wusste Wolfgang zwar nicht, wohin einige Koffer mit dem klimpernden Zeug hin waren, aber das war doch der dummen Angela egal.
Dann gab es auch noch die Zuchtkuh Uschi. Uschi war ein Rind, das sich mit Kälbern auskannte, was wohl daran lag, dass diese Gebärmaschine schon so oft gekalbt hatte. Damals kümmerte sie sich schon um da andere Goldvieh gekümmert, heute sorgte sie dafür, dass keiner von denen mehr ein sinnvolle Aufgabe annehmen konnte. Uschis vorherige Aufgabe übernahm dafür dann das dümmliche kleine Küken Christina. 
Ja und der andere Rest war eigentlich nur Unbedeutend. Es gab da zum Beispiel den Ochsenfrosch Peter und den pupsen Pikinesen Pfipsie, aber die spielen auch nur eine Nebenrolle, weil am Ende der Bauernhof bankrott ging und alle Tiere gekeult werden mussten. Das war aber voll lustig weiß ihnen allen die Hälse aufgeschnitten wurden und sie an den Beinen zu ausbluten aufgehangen wurden. 

Naja und die Moral von der Geschicht: Lass Hausvieh an die die Regierung nicht, oder so...

Naja es ist nicht ausreichend, alles ins Lächerliche ziehen zu wollen. Weil das dann einfach keinen Effekt hat. Gar keinen Effekt haben kann.

Wenn man sich nämlich einmal die Realität betrachtet, bleibt einem das Lachen im Halse stecken. Das Ergebnis des Kanzlers der Einheit entfaltet sich doch erst heute so richtig.

Und da sehe ich auch das Problem, dass die Menschen an sich haben. Sie sind in einer Irrationalität aufgewachsen, dass sie Gar nicht erkennen können, dass die Regierung, die Sie heute wählen, erst in Zwanzig Jahren so richtig spürbar sind. 

Was lässt sich dazu jetzt eigentlich nur sagen?

Tja Pech gehabt! Das habt ihr vor zwanzig Jahren so gewollt und das Kriegt ihr heute halt. Wenn ihr weiter so uneinsichtig seid, wird es wahrscheinlich in den nächsten zwanzig Jahren nur noch besser. 

Scheiß doch der Hund drauf, ob eure Kinder was zu Fressen haben. Solange ihr nicht zu hohe Steuern zahlen müsst, ist doch alles OK.

Und Kinder sind heute sowieso out.

Die einen Verhüten nicht mit Hinblick auf den Kinderwunsch und die anderen Verhüten nicht weil sie zu blöde sind sich Gedanken über die Folgen zu machen.

Dreimal darf man raten, wer meistens mit dem für ihn befriedigenden Ergebnis aus der Sache hinaus geht. Wahrscheinlich gar keiner...

Und so erklärt sich so einiges.

Geht man einmal nach Freud weiß man auch, was hier in dieser Zivilisation die Oberhand hat.

Das Über-Ich, welches die Moral und Ethik der Volksseele zu Krieg, Verbrechen und den Willen zum Fortschritt darstellt?

Das Ich, welches den  Willen aller zu einer möglichst entspannten Existenz darstellt. 

Oder doch das Es, welches die Triebe und die Gier aller Individuen, darstellt um aus allem das Bestmögliche für das eigene Leben heraus zu holen.

Wer sich darin irgendwie irgendwo wieder erkennt, dem sei gesagt: Es ist mir inzwischen alles scheißegal.

Ich habe versucht über bestimmte Dinge hinwegzusehen. Über die Diktatur des Finanzkapitals, über das Konsumdenken, über die Armut in der Welt. Dann habe ich es kritisiert. Ich wollte es alles Bekämpfen, mit Worten.

Aber ich kann nicht mehr, ich gebe auf. Zerstört eure Lebensgrundlage und werdet für die letzten zwei Minuten eures Lebens glücklich. Lernt, doch wendet das gelernte nicht an.

Scheiß doch auf Atomkonflikte. Wir sterbe alle mal.

Je früher desto besser.

Ich lehn mich in meinem harten Billigsessel zurück und genieße die Show, rauche ne slbstgedreht und schau euch zu wie ihr euch gegenseitig zerfleischt. Ich hatte euch die Denkanstöße geliefert, wenn ihr sie nicht anwendet und sie nicht in die breitere Öffentlichkeit tragt. kann ich da auch nichts machen. Ich werde jedenfalls meine letzten Tage nicht mit dem Gedanken sterben, was ich doch alles noch hätte tun können. Nein ich werde grinsend verrecken, in dem Wissen, dass da nichts mehr kommt, Außer natürlich Atomare Sprengköpfe. 

Und es sieht doch so gut aus. Und wenn sich die ersten Trümmer gelegt haben, die Kinder sich  über den Schul-Fall-Out freuen und sich während des Winters mit Nuklearen Schneebällen bewerfen. Bleibt doch die Erkenntnis. Dass der Spaß und die Dummheit immer gewinnen. 

Schönen Winter.